Wirbelsäule röntgen lassen – Totale Zeitverschwendung?

Ist es sinnvoll die Wirbelsäule röntgen zu lassen?

Rückenschmerzen und chronische Schmerzen sind eine regelrechte Epidemie. Ich kenne das Problem zu gut, denn ich habe jahrelang unter Rückenschmerzen und Gelenkschmerzen gelitten. Und ich hätte damals ALLES getan um meine Rückenschmerzen loszuwerden. Aber im Nachhinein bin ich heilfroh, dass ich nie wegen Rückenschmerzen meine Wirbelsäule röntgen ließ.

In diesem Artikel zeige ich dir die Wahrheit über Röntgenbilder und Rückenschmerzen. Aber Achtung: Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen dass Röntgenbilder für dich eine absolute Zeit- und Geldverschwendung sein könnten. Schlimmer noch: Wenn du deine Wirbelsäule röntgen lässst, könnte dein Arzt dir eine völlig falsche Diagnose stellen... und dir eine schmerzhafte und sinnlose Operation aufschwatzt. Ich zeige dir, warum dir Röntgenbilder sparen kannst - und wie du SCHNELL und DAUERHAFT deine Schmerzen los wirst.

 Ein Hinweis vorneweg: Ich bin kein Arzt und diese Webseite soll auch keinen Arztbesuch ersetzen! Aber du musst kein Arzt sein, um von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu profitieren. Die Information in diesem Artikel könnte dir teure Arztbesuche und schmerzhafte Operationen ersparen. Bitte lies den Artikel also aufmerksam durch. Los gehts...

Warum würdest du überhaupt deine Wirbelsäule röntgen lassen?

Rückenschmerzen sind eine Geißel der Menschheit. Eine Zivilisationskrankheit, die fast jeden von uns einmal erwischt. 85 Prozent aller Deutschen leiden mindestens einmal im Leben unter Rückenschmerzen. Und wenn du diese Seit liest, dann leidest du wahrscheinlich auch unter Rückenschmerzen oder chronischen Schmerzen.

Es ist schmerzhaft und es schränkt dein Leben ein. Also willst du vielleicht wissen was mit deinem Rücken "nicht in Ordnung ist" (Tip: Dein Rücken ist wahrscheinlich trotz Schmerzen kerngesund!). Du gehst zum Arzt und er will deine Wirbelsäule röntgen, um die Ursache deiner Schmerzen zu finden.

Aber ist es überhaupt sinnvoll, deine Wirbelsäule röntgen zu lassen? Das ist eine wichtige Frage, denn Arztbesuche kosten Zeit und Geld. Und die Antwort könnte dich überraschen...

Ein Arzt kann auf einem Röntgenbild tatsächlich eine Menge Dinge erkennen. Fraglich ist nur,  ob diese Dinge auch tatsächlich etwas mit deinen Rückenschmerzen zu tun haben. Denn hier ist die schockierende Wahrheit...

Dein Arzt kann an deiner Wirbelsäule einen "Defekt" finden... selbst wenn du kerngesund und völlig schmerzfrei bist!

Noch einmal, nur um auf Nummer Sicher zu gehen... ich bin kein Arzt! Wenn deine Rückenschmerzen immer schlimmer werden und du die Kontrolle über deine Arme und Beine verlierst, dann solltest du unbedingt zum Arzt gehen. In EXTREM SELTENEN Fällen kann es vorkommen, dass du an einer seltenen Krebserkrankung leidest.

Aber wenn du "stinknormale" Rückenschmerzen oder chronische Schmerzen hast, dann kann dich ein Röntgenbild auf die völlig Falsche Fährte locken. Im schlimmsten Fall schwätzt man dir eine völlig überflüssige Behandlung auf, wenn du deine Wirbelsäule röntgen lässt.

Denn hier ist der Schocker...

Ärzte können auf deinem Röntgenbild einen "Defekt" feststellen, selbst wenn du 100 Prozent schmerzfrei bist!

Das glaubst du nicht? Genau das ist aber bei einer Studie im New England Journal of Medicine aus dem Jahr 1994 passiert. Wissenschaftler untersuchten in dieser Studie die Röntgenbilder von 98 Menschen die KEINE Rückenschmerzen hatten. Dies waren kerngesunde Leute, die absolut keine Beschwerden hatten.

Was glaubst du, was diese Wissenschaftler auf den Röntgenbildern entdeckt haben?

Sie fanden heraus, dass nur 36 Prozent der Studienteilnehmer eine "gesunde" Wirbelsäule hatten.

Mehr als die Hälfte dieser Teilnehmer hatten laut Röntgenbild eine sogenannte "Bandscheibenvorwölbung". Ein Drittel der Teilnehmer hatten MEHRERE solcher Bandscheibenvorwölbungen. Ein Viertel der Teilnehmer hatte eine sogenannte "Bandscheibenprotrusion". Jeder Achte Teilnehmer hatte einen "Defekt in der Knochenstruktur".

Das musst du dir einmal auf der Zunge zergehen lassen...

Diese Menschen waren völlig gesund und hatten keine Beschwerden. Aber laut den Röntgenbildern hatte jeder zweite von ihnen eine "kaputte" Wirbelsäule! Nur jeder Dritte hatte laut Röntgenbildern eine "gesunde" Wirbelsäule.

Was sagt uns das? Es zeigt uns, dass die Ärzte mit ihrer Meinung völlig falsch liegen, dass eine "kaputte" Wirbelsäule zu Rückenschmerzen führt. Denn wenn das so wäre, warum sind diese Studienteilnehmer völlig schmerzfrei... obwohl sie laut Röntgenbildern "krank" sein müssten?

Hier stimmt etwas nicht.

Und übrigens... diese "Defekte" gelten unter Ärzten bereits als eine Vorstufe zum Bandscheibenvorfall. Wenn solch ein angeblicher "Defekt" auf deinen Röntgenbildern auftaucht, dann wird man dir im schlimmsten Fall schmerzhafte und teure Behandlungen aufschwatzen, die völlig überflüssig sind!

Aber es kommt noch besser. Eine weitere Studie aus dem American Journal of Neuroradiology aus dem Jahr 2015 untersuchte insgesamt 3110 verschiedene Menschen. Diese Teilnehmer waren ebenfalls völlig schmerzfrei und hatten keinerlei Beschwerden.

Die Ergebnisse dieser Studie sind regelrechter Sprengstoff...

Denn die Wissenschaftler fanden heraus, dass angebliche "Defekte" auf den Röntgenbildern KEINEN Zusammenhang zu Rückenschmerzen hatte. Sämtliche Teilnehmer der Studie waren kerngesund aber ihre Röntgenbilder zeigten wieder unzählige "Erkrankungen" und "Defekte" auf.

"Von den 20-jährigen Teilnehmern hatten 37 Prozent "degenerierte Bandscheiben". 29 Prozent hatten eine Bandscheibenvorwölbung. 10 Prozent hatten Risse an der Bandscheibe. Von den 80-jährigen hatten 96 Prozent degenerierte Bandscheiben. 43 Prozent hatten eine Bandscheibenvorwölbung. 29 Prozent hatten Risse an der Bandscheibe."

- Brinjikji 2015


Unglaublich oder? Fast 40 Prozent der 20-jährigen hatten degenerierte Bandscheiben. Und fast JEDER 80-jährige hatte degenerierte Bandscheiben.

Schockierend ist auch, wie viele dieser Teilnehmer eine Bandscheibenvorwölbung und einen Riss in der Bandscheibe hatten. Denn diese "Erkrankungen" gelten als extrem Schmerzvoll. Aber die Studienteilnehmer waren kerngesund und hatten keinerlei Schmerzen!

Was bedeutet das alles?

Die Studie kommt zu einem ernüchternden Ergebnis...

"Viele der Defekte die auf Röntgenbildern festegestellt werden, sind wahrscheinlich Teil des natürlichen Alterungsprozesses und erzeugen keine Schmerzen."

Das musst du dir einmal vorstellen!

Wenn du deine Wirbelsäule röntgen lässt und solch ein "Defekt" auftaucht, kann das Grund genug sein, um dir Krankengymnastik oder im schlimmsten Fall eine Operation aufzudrängen. Mir selbst wollte einmal ein Ortophäde mein Knie operieren, weil es laut Röntgenbild angeblich kaputt war! Mehr zu dieser Geschichte kannst du hier nachlesen...

Aber laut wissenschaftlichen Studien sind diese "Defekte" auf Röntgenbildern nur ein Teil des Alterungsprozesses. Es ist also ganz normal, das auf deinem Röntgenbild solche Verformungen zu sehen sind. Besonders wenn du schon älter bist. Das heisst aber NICHT, dass es einen Zusammenhang mit deinen Schmerzen gibt!

Jetzt denkst du dir vielleicht, OK schön und gut...

Aber was ist, wenn dein Röntgenbild einen Defekt zeigt UND du Rückenschmerzen hast?

Du hast jetzt gesehen, dass es regelrecht gefährlich sein kann, deine Wirbelsäule röntgen zu lassen. Denn wie wissenschaftliche Studien zeigen, haben unzählige Menschen angebliche "Beschwerden" auf ihren Röntgenbildern... obwohl sie kerngesund und völlig schmerzfrei sind.

Aber was, wenn du tatsächlich Schmerzen hast und dein Röntgenbild degenerierte Bandscheiben anzeigt. Hast du jetzt den Grund für deine Rückenschmerzen gefunden?

Wenn du einen Arzt fragst, dann wird er dir ein klares JA geben. Für die Schulmedizin ist das gar keine Frage... deine Bandscheiben sind "kaputt" und deshalb hast du Rückenschmerzen.

Die Sache ist aber nicht ganz so einfach. Denn die Wahrheit ist, dass die Befunde dieser Röntgenbilder völlig wertlos sind. Es bringt dir absolut keinen Nutzen, wenn du deine Wirbelsäule röntgen lässt. Und ich werde dir jetzt beweisen warum...

Eine Studie aus dem Journal of Clinical Neurology and Neurosurgery von 2005 untersuchte 57 Patienten, die diesmal tatsächlich Rückenschmerzen hatten. Die Ärzte stellten bei diesen Patienten eine sogenannte "Lumboischialgie" fest. Die Teilnehmer hatten starke Rückenschmerzen aber nur auf EINER SEITE ihres Körpers.

Verschiedene Ärzte sahen sich die Röntgenbilder dieser Patienten an. Sie sollten anhand der Röntgenaufnehmen einschätzen, wo diese Menschen ihre Schmerzen hatten.

Was meinst du was passiert ist?

Kein einziger der Ärzte konnte anhand der Röntgenbilder sagen, wo die Patienten ihre Schmerzen hatten! Die Röntgenbilder waren für die Diagnose völlig nutzlos.

Wie kann das sein? Jede Dritte Röntgenaufnahme stellte einen Defekt bei den Patienten fest - aber auf der SCHMERZFREIEN SEITE. Bei jeder vierten Röntgenaufnahme erkannten die Ärzte eine sogenannte Wurzelkompression. Doch auch an dieser Stelle hatten die Patienten überhaupt keine Schmerzen.

Auch diese Studie kam zu einem niederschmetternden Ergebnis...

"In mehr als zwei Drittel der Patienten mit einseitiger Lumboischialgie besteht kein direkter Zusammenhang zwischen der klinischen Diagnose und den Ergebnissen der Röntgenbilder. Diese Diskrepanzen erschweren die Entscheidung, ob eine Operation nötig ist oder nicht."

Van Rijn 2003

Das ganze ist in trockener, wissenschaftlicher Sprache gehalten. Ich werde es aber einmal in verständliches Deutsch für dich übersetzen...

Bei zwei Drittel dieser Studienteilnehmer waren die Röntgenbilder völlig nutzlos. Die Ärzte konnten anhand der Röntgenaufnahmen nicht einmal feststellen, WO die Patienten ihre Schmerzen hatten. Statt dessen fanden sie angebliche "Beschwerden", wo die Patienten völlig schmerzfrei waren.

Das musst du dir einmal auf der Zunge zergehen lassen...

Stell dir vor du hast Rückenschmerzen und gehst zum Arzt. Du lässt deine Wirbelsäule röntgen. Das Röntgenbild zeigt einen defekt auf, aber auf der Seite wo du KEINE SCHMERZEN hast.

Hat der angebliche Defekt auf deinem Röntgenbild etwas mit deinen Schmerzen zu tun? Nö!

Aber was wenn rein zufällig dieser "Defekt" auf der selben Seite ist, wie deine Schmerzen?

Dann wird der Arzt dir im schlimmsten Fall eine Operation aufschwätzen. Du wirst mit einem regelrechten Holzhammer an Medikamenten betäubt... dein Körper wird aufgeschnitten... und man führt eine teure und völlig nutzlose Operation an dir durch. Und nachher wird es dir wahrscheinlich nicht einmal besser gehen!

Ich hoffe ich habe dir jetzt ganz deutlich gemacht, warum auf Röntgenbilder kein Verlass ist. Und warum es dir sogar SCHADEN kann, wenn du deine Wirbelsäule röntgen lässt.

Jetzt bleibt natürlich nur noch die Frage...

Wenn ein Röntgenbild nichts hilft, was kannst du dann gegen die Schmerzen unternehmen?

Das ist natürlich die Millionen-Euro-Frage. Jahrelang haben Ärzte bei Rückenschmerzen einfach Medikamente verschrieben, dir eine Spritze verpasst oder dich im schlimmsten Fall operieren lassen. Aber langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass diese Methoden den meisten Leuten einfach nicht helfen. Und es setzen sich tatsächlich alternative (und schonendere!) Behandlungsmethoden durch...

Die britische Gesundheitsbehörde NHS hat jahrelang Forschung in Sachen Rückenschmerzen betrieben. Und diese Behörde rät offiziell von Spritzen und Operationen ab. Unglaublich oder? Eine Regierungsbehörde sagt, dass du dich bei Rückenschmerzen NICHT gleich unters Messer legen solltest. Nur schade dass das bei vielen deutschen Ärzten immer noch nicht angekommen ist.

Was kannst du also für Rückenschmerzen machen? Das American College for Physicians (ACP), die zweitgrößte Ärztevereinigung der USA hat 2017 neue Richtlinien für die Behandlung bei Rückenschmerzen veröffentlicht.

Und was rät uns dieser Verband von insgesamt 154.000 Ärzten? Schonende Behandlungsmethoden wie...

  • Massage
  • Akupunktur
  • Sport
  • Yoga
  • Stress reduzieren

Holzhammer-Methoden wie starke Schmerzmittel oder sogar Operationen stehen bei der Liste dieser Ärztevereinigung ganz unten. Eine gute Yoga-Routine kann dagegen Wunder bewirken...

Fazit

Wenn du an Rückenschmerzen leidest, dann solltest du dir gut überlegen, ob du wirklich deine Wirbelsäule röntgen lassen möchtest. Wie du in diesem Artikel gesehen hast sind Röntgenbilder nutzlos, was die Behandlung von Rückenschmerzen angeht.

Die Gefahr ist groß, dass man dir eine Fehldiagnose erstellt und dir nutzlose (und teure!) Behandlungsmethoden aufschwatzt. Im schlimmsten Fall könnte man dich sogar operieren!

Ich rate dir DRINGEND, dich an die Richtlinien des amerikanischen Ärzteverbands ACP zu halten. Finger weg von Holzhammer-Methoden wie starken Schmerzmitteln oder OPs. Versuch es statt dessen mit schonenden Behandlungsmethoden und versuche vor allem, deinen Stress zu reduzieren. Denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass du an TMS leidest. Stress verschlimmert die TMS-Symptome... und macht deine Schmerzen noch schlimmer.

Mit den simplen Behandlungsmethoden aus diesem Artikel hast du gute Chance, auch ohne Medikamenten-Dröhnung oder Operation schnell deine Schmerzen zu lindern.

Übrigens: Wenn du diesen Artikel hilfreich findest, dann melde dich unbedingt GRATIS für meinen Email-Newsletter an. Darin zeige ich dir, wie du aktiv gegen deine Rückenschmerzen vorgehen kannst - ganz ohne deine Wirbelsäule röntgen z ulassen. Ich zeige dir die einzigartige Methode, mit der ein amerikanischer Rückenspezialist 90 Prozent seiner Patienten DAUERHAFT heilen konnte… ohne Medikamente, ohne Operation, ohne Krankengymnastik.

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